„Demokratie ist nichts anderes als der politische Aspekt des Geistes ...
Ich sehe heute, dass sich der deutsche Bürger im Irrtum befand als er glaubte,
der Mensch könne kultiviert und unpolitisch sein“
.
Thomas Mann 1939

Die Stiftung

Die gemeinnützige Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation wurde im Jahre 1995 von dem Unternehmer Erich Fischer
(EBV) gegründet, der ihr ein Drittel seines Vermögens als Grundkapital schenkte und sie bis zum Jahre 2010 als alleiniger Stiftungsvorstand prägte. Seit 2011 wird die Stiftung von Erich Fischer als Stifter und Stiftungsrat sowie den Stiftungsvorständen Jürgen Dorn und Eva Köhler (stv) geleitet.



  • Der Stein des guten Glücks

    Das Foto links zeigt die Skulptur in Goethes Garten in Weimar, die „Stein zum guten Glück“ genannt wird. Sie wurde von mir als Vorlage für das Stiftungslogo entdeckt und fotografiert. Die Skulptur verbindet die Kugel als Symbol für die Unberechenbarkeit des Laufes des Glücks und den Kubus als Symbol für den Versuch, die Welt rational zu bewältigen. In dem Punkte, in dem sich beide berühren, verbindet sich das Utopische mit dem Notwendigen, das es zu verwirklichen und zu fördern gilt.

    Eva Köhler, stv. Stiftungsvorstand

Die wichtigsten Stiftungszwecke sind: 

Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen.

Förderung von Kunst und Kultur insbesondere durch Aufführung vernachlässigter Kompositionen aller Epochen und die Aufführung von Bühnenwerken vernachlässigter Autoren, sowie die Förderung
des Musikverständnisses, vor allem bei Kindern.

Weiterentwicklung der Zivilisation insbesondere durch eine
Humanisierung des Strafrechts und Strafvollzugs (Amnesty National)
und die Verbesserung der freien Meinungsäußerung, Gleichstellung
von Frau und Mann, sowie die allgemeine Förderung des
freiheitlich demokratischen Rechtsstaats.

In den Jahren 1996 bis 2014 wurden neben vielen Einzelprojekten
vor allem die unter „Projekte“ näher beschriebenen Stiftungszwecke
verwirklicht.